Mit einer Sehbehinderung am Klettersteig
Yves Kilchör ist Redaktor bei der Stiftung Denk an mich. Und er ist passionierter Sportler. Er begibt sich gerne auf Neuland. Jetzt hat er sich eine 500 Meter lange Felswand vorgenommen. Wie er das mit Sehbehinderung erlebt und was seine Erkenntnisse sind.
Premiere in einer Felswand

Gemeinsam dem Ziel entgegen.
Yves Kilchör und Yannick auf ihrem gemeinsamen Weg.
Manchmal muss man Dinge einfach ausprobieren. Manchmal muss man einfach Mut haben. Yves Kilchör, Redaktor bei der Stiftung Denk an mich ist einer, der gerne und oft neues wagt. Für die Denk an mich-Radiosendung auf SRF 1 ist er am Samstagmorgen in die Berge losgezogen.» Er war zum allerersten Mal in einem Klettersteig unterwegs. Beim Chäligang auf der Engstligenalp im Berner Oberland klettert er durch die 500 Meter lange Felswand. Der leidenschaftliche Berggänger Yannick begleitet ihn auf dieser Route.
Yves Kilchör lernt rasch was es bedeutet, sich mit einer Sehbehinderung am Fels auf einer Via Ferrata zu bewegen. «Je steiler, desto besser», sagt er nach relativ kurzer Zeit. Er könne sich besser orientieren im steilen Gelände. Weil er gesichert ist, hat er keine Angst und kann vieles selber ausprobieren. «Ich bin total in meiner eigenen Welt. Es ist fast schon meditativ.» Für ihn ist klar: Das war nicht das letzte Mal an der Wand. Das wird er wieder tun. Vieles hat er gelernt. Eine der wichtigsten Erkenntnisse ist: Es geht nur im Team und mit präziser Kommunikation.
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Bilder: zVg