Coronakrise: Glückskette stellt der Stiftung Denk an mich 1 Million Franken für Menschen mit Behinderungen zur Verfügung

Ein Junge im Rollstuhl träget eine Schutzmaske

08. Juli 2020

Medienmitteilung

Die Coronakrise trifft Menschen mit Behinderungen besonders hart. Lockdown und Schutzmassnahmen treiben viele Betroffene in eine finanzielle und soziale Notlage. Die Glückskette stellt der SRF Solidaritätsstiftung Denk an mich einen Fonds mit 1 Million Franken für dringend benötigte Entlastungsleistungen zur Verfügung.

Die Pandemie hat zahlreiche Menschen mit Behinderungen am Existenzminimum in eine Notsituation getrieben. Werkstätten wurden geschlossen, Freizeitaktivitäten eingestellt, Besuchsrechte gestrichen und Ferien abgesagt. Die Schutzmassnahmen waren für die Risikogruppe zwar notwendig, führten aber bei vielen Betroffenen zu finanziellen Engpässen und sozialer Isolation. Die Situation bleibt auch nach der Lockerung angespannt, da restriktive Schutzkonzepte die Partizipation am gesellschaftlichen Leben erschweren und die bestehenden Angebote erheblich verteuern.

Schweizer Behindertenorganisationen haben bereits zu Beginn der Coronakrise umgehend reagiert und nützliche Auffangangebote geschaffen. Doch fehlen bis zum heutigen Tag die notwendigen finanziellen Mittel, da die Covid-19-Massnahmenpakete der Behörden keine Unterstützungsleistungen für Menschen mit Behinderungen vorsehen. Hier springen Behindertenorganisationen mit ihren Programmen ein. Mit dem Fonds der Glückskette in der Höhe von 1 Million Franken kann die Stiftung Denk an mich nun zahlreiche Dienstleister entlasten.

Die Mittel aus dem Fonds der Glückskette werden zur Finanzierung von Härtefällen genutzt, die durch die Pandemie auf zusätzliche Entlastung angewiesen sind oder sich Ferien- und Freizeitangebote in der Schweiz nicht leisten können. Zudem werden Mehrkosten der Behindertenorganisationen für Ferien- und Freizeitangebote gedeckt, die aufgrund des Lockdowns und der Schutzkonzepte entstehen. Diese Massnahmen tragen dazu bei, dass finanziell stark belastete Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen auch während der Pandemie psychisch und physisch gesund bleiben.

Kontakt

Sara Meyer, Geschäftsführerin

Tel.: 058 135 06 51 | E-Mail: sara.meyer@denkanmich.ch

Stiftung Denk an mich

Die Stiftung Denk an mich unterstützt Ferien und Freizeitaktivitäten von Menschen mit Behinderungen. Als Solidaritätsstiftung des Schweizer Radio und Fernsehens SRF setzt sie sich seit über 50 Jahren für die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ein. Dazu gehören auch Ferien und Freizeitaktivitäten, die sich viele Menschen mit Behinderungen nicht leisten können. denkanmich.ch